Übergänge

Unter dem Begriff Übergang verstehen wir die Zeitspanne, die ein Kind braucht, um sich von einer ihm vertrauten Umgebung in eine neue unbekannte zu begeben und sich dort einzufügen und zurechtzufinden. Diese Zeit verlangt dem Kind viel ab. Es weiß nicht genau, was auf es zukommt, es kennt die Personen nicht, die mit ihm zu tun haben, die Umgebung ist neu. Die Zeitspanne, bis sich ein Kind eingewöhnt, ist bei jedem unterschiedlich. Der Übergang beginnt mit einer schrittweisen Einführung des Kindes und endet, wenn das Kind gänzlich eingewöhnt ist.

Übergang vom Elternhaus zum Kindergarten

Einen ersten Kontakt kann das Kind bei der Anmeldung knüpfen. Hier kann es sich zusammen mit den Eltern in aller Ruhe und Geborgenheit einen ersten Eindruck davon machen, was ein Kindergarten ist. Zum Start in den Kindergartenalltag bekommt jedes neue Kind einen „Paten“, der ihm zur Seite steht, und ihm Hilfestellung anbietet, wo diese benötigt wird.

Standards beim Übergang in den Kindergarten sind:

  • Tag der offenen Tür zum Kennenlernen der Räumlichkeiten
  • Aufnahmegespräch mit der zuständigen Gruppenerzieherin
  • Aushändigen des „Kindergarten-Navis“
  • „Schnupperstunde“ an einem Nachmittag mit Eltern

Übergang vom Kindergarten in die Schule

Die Ergoldinger Kindergärten haben zusammen mit den Grundschulen Ergolding und Piflas gewisse Standards entwickelt, die den Kindern den Eintritt in die Schule erleichtern sollen. Jeder Einrichtung wird eine Lehrkraft samt Klasse zugeordnet. In dieser „Kooperation“ werden gegenseitige Besuche abgehalten. Im Januar oder Februar findet eine Schulhaus-Ralley statt. Hier lernen die Kinder zum ersten Mal das gesamte Schulgebäude kennen.


Gegen Ende des Kindergartenjahres erleben die Kinder eine richtige Schulstunde. Besuche der Kooperationslehrkraft vermitteln ein „Bild“ von einer Lehrerin. Die Übergangsgestaltung in andere Schulen wird von den Pädagogen individuell begleitet und unterstützt.

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